Lollar, Kloppmaschine

 

Günter Fey
Ostendstraße 37, 35457 Lollar
Tel. 06406-904950
Mail: infor@kloppmaschin.com
www.kloppmaschin.de

 

 

Text zur Geschichte auf der Webseite:

"Das Wahrzeichen des unteren Lumdatales ist der „Lollarer Kopf“, der sich wuchtig aus dem Tal erhebt und heute ein Naherholungsgebiet für Naturfreunde und Wanderer darstellt. Doch das war nicht immer so: Im Jahre 1905, zur Zeit des allgemeinen Wirtschaftsaufschwunges in Deutschland, legte ein Pächter am Nordosthang des Lollarer Kopfes einen Steinbruch an, der mit den damaligen technischen Hilfsmitteln ausgebeutet wurde.

Die gebrochenen Steine wurden mit einer Drahtseilbahn, die über Feld und die Lumdawiesen hinwegführte, zur „Klopfsteinmühle“ gebracht, die man an der Straße von Lollar nach Daubringen erstellt hatte. Hier baute das neu errichtete Werk auch den erforderlichen Bahnanschluss (heute Lumdatalbahn genannt), wo die Steine, die in der Brecheranlage zu Schotter für Straßen- und Bahnanlagenbau verarbeitet wurden, verladen und abtransportiert werden konnten.

Die „Kloppsteemöhl“, wie sie im Volksmund bald genannt wurde, machte einen weithin hörbaren Lärm. Die Brecheranlage wurde von einer Dampfmaschine angetrieben, zu der ein hoher Schornstein gehörte. Die Dampfmaschine trieb auch die Seilbahn an. Es muss wohl ein recht idyllischer Anblick gewesen sein, wenn die kleinen Wagen flink über das weite Tal bis hinauf zu dem Berg glitten. Nur in der Flanke des Berges gähnte ein großes Loch, das heute noch, nachdem der Betrieb längst eingestellt ist, weithin sichtbar ist.

Die Klopfsteinmühle, deren Volksname sich im Laufe der Zeit in „Kloppmaschin“ wandelte, ist allerdings längst verschwunden. Nur einige Bilder halten die Erinnerung wach. Aus einem dieser Bilder wurde dann auch das „Logo“ (Firmenzeichen) entwickelt, wie es sich im Titelkopf darstellt.

In den dreißiger Jahren baute der Schuster Wilhelm Fey auf die sehr stabile Grundkonstruktion der Kloppmaschin ein Wohnhaus, das heute nur noch den Volksnamen als Erkennungszeichen trägt."