Wetzlar, Hausertorstollen

Text in der Denkmaltopographie Stadt Wetzlar (DenkXWeb):

"Im Jahre 1842 ließ Ludwig Raab den Stollen in den Lahnberg treiben, um dort Eisenerz zu schürfen. Nachdem er zuvor am Brückenborn das Erz im Tagebau abgebaut hatte, verlegte er seine Aktivitäten in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts in den Bereiche des Untertageabbaus. Der Hausertorstollen und der Ludwigsstollen bildeten das Rückgrat der Raabschen Bergbauaktivitäten. In den 20er Jahren ging der Bergbau immer weiter zurück und im Jahre 1928 mußten die Gruben am Lahnberg geschlossen werden. Der Hausertorstollen wurde während des Zweiten Weltkrieges als Bunker genutzt."

[vorläufiger Text, wird ersetzt]

Objektinformationen

Sparte: Bergbau

Funktion: Eisensteingrube

Nutzungszeit: 1842 - 1928

Zustand: Stollenmundloch gut

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: keine

Lage: auf der östlichen Lahnseite an der Hausertorstraße

Zufahrt:

Zugänglichkeit: Stollenmundlich jederzeit zugänglich


Bilder


Abbildungen: (1) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Stadt Wetzlar, bearbeitet von Reinhold Schneider, 2004., S. 244 f.

Web-Informationen: 

Bearbeiter/in: Otto Volk