Villmar, Wasserkraftwerk

Das Turbinenhaus am Villmarer Lahnwehr wurde 1911 von der Firma Dyckerhoff und Neumann aus Wetzlar errichtet, die 1892 die Nassauischen Marmorwerke in Villmar übernommen hatte. Das über dem Mühlenkanal stehende Gebäude auf langrechteckigem Grundriss ist ein einstöckiger Backsteinbau mit Satteldach. Auffallend sind vor allem die rundbogigen Fenster, von denen heute einzelne vermauert sind.

Der im Turbinenhaus aus der Wasserkraft der Lahn gewonnene Strom wurde zum Antrieb von Maschinen in der Marmorverarbeitung genutzt. Heute wird der in der Anlage erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist.

Objektinformationen

Sparte: Energie / Stromerzeugung

Funktion: Wasserkraftwerk

Nutzungszeit: 1911 - heute

Zustand: gut

Denkmalschutz: nein


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: keine

Lage: am Lahnufer bei der König-Konrad-Straße

Zufahrt: über die König-Konrad-Straße in Villmar

Zugänglichkeit: von außen jederzeit zugänglich


Bilder


Bearbeiter/in: Otto Volk

Abbildungen: (1-3) Otto Volk

Literatur:

  • Aumüller, Lydia: Ein Naturschatz brachte Villmar lange Zeit Arbeit und Brot.– in: Bilder zur Geschichte Villmars, 2003, S. 48–91.
  • Kuhnigk, Armin M.: Villmar. Geschichte und Gestalt einer hessen-nassauischen Großgemeinde, 2. Auflage 2000.

Web-Informationen: Website des Lahn-Marmor-Museums