Schotten, Lokomotivhalle und Wasserturm

Die Lokomotivhalle und der Wasserturm von Schotten wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die 1888 in Betrieb genommene Nebenbahnstrecke Nidda-Schotten errichtet. Das niedrigere Gebäude der Lokhalle ist ein rechteckiger Backsteinbau, der sein Licht durch je drei große, zurückgesetzte Fenster erhält. An die Halle schließt sich im Süden ein höherer, quadratischer Wasserturm unter einem Satteldach an. Er sticht durch die weißen Flächen in den Wandflächen, der oberen Wandzone und den Giebeln hervor. Der Personenverkehr auf der Strecke Nidda - Schotten wurde 1959, der Güterverkehr 1960 eingestellt.

Lokhalle und Wasserturm sind als ein "beeindruckendes, gut erhaltenes verkehrstechnisches Denkmal" (Denkmaltopographie) aus geschichtlichen und technischen Gründen als Kulturdenkmal ausgewiesen.

Objektinformationen

Sparte:
Transport und Verkehr / Eisenbahnverkehr

Funktion: Lokhalle und Wasserturm

Nutzungszeit: Anf. 20. Jh. - 1960

Zustand: gut

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Seestraße 9, Schotten

Lage: südwestlich der Schottener Innenstadt nahe der B 455

Zufahrt:
über die B 455 Richtung Rainrod und die Seestraße

Zugänglichkeit: unklar


Bilder


Abbildungen: (1-3) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen. Vogelsbergkreis 2.1, bearb. von Walter Krug, 2016, S. 939

Web-Informationen: 
Bearbeiter/in: Otto Volk