Großen-Linden, Alfredschacht

In der Grube Fernie in Großen-Linden wurde Manganerz sowohl über- als auch untertage abgebaut. Vom Tagebau „Feldwiesen“ gab es Stollenvortrieb nach Norden mit Verbindung zum Alfredschacht. Das Manganerz wurde von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur endgültigen Stilllegung des Bergbaus in diesem Gebiet 1967 gefördert. Insgesamt wurden 7,8 Millionen Tonnen Erz gewonnen. Heute ist das ehemalige Bergbaugebiet ein Naherholungsgebiet, der ehemalige Tagebau wurde geflutet und wurde zum See „Grube Fernie“. Am Ostrand des Sees stehen noch heute zwei Gebäude, die Büros und andere Betriebseinrichtungen des Tagebaus beherbergten.

Objektinformationen

Sparte: Bergbau

Funktion: Brauneisenstein- und Manganabbau

Nutzungszeit: 19. Jahrhundert - 1957

Zustand: Gebäude im Verfall

Denkmalschutz: nein


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Gießener Pforte 48, Linden-Großen-Linden

Lage:

Zufahrt:

Zugänglichkeit:


Bilder


Abbildungen: (1-4) Otto Volk

Literatur:

  • In 133 Jahren Bergbau 7,48 Millionen Tonnen Erz gefördert : Heimatkundlicher Arbeitskreis Linden lädt zu zwei Vorträgen mit Philipp Bockenheim über Abbau im Bergwerkswald und Grube Fernie ein. - In: Gießener Anzeiger. - Bd. 259, 2008, H. 8 (10.1.2008), S. 21.
  • Vor hundert Jahren kreuzte eine Seilbahn mit lautem "Klipp klipp" die Frankfurter Straße : der Bergwerkswald und die Gießener Braunsteinwerke. - In: Heimat im Bild. - 1995, H. 1, S. o. Seitenz.

Web-Informationen: 

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Otto Volk