Reinhardshain, Autobahnraststätte

Die Autobahnraststätte Reinhardshain wurde 1938 an der A5 mit Fahrtrichtung Frankfurt errichtet. Das Gebäude besteht aus einer Gaststätte, einer Tankstelle und einem Hotel und wurde einheitlich gestaltet. Der traditionalistischen Bauweise während des Dritten Reiches entsprechend, hat das gesamte Gebäude Lungstein-Eckquaderungen und die Tankstelle aus Lungstein angefertigte Stützpfeiler. Die Autobahnraststätte, deren Bautrakte rechtwinklig zueinander stehen, wurde von P. Bonatz im Auftrag des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen F. Todt entworfen und sollte als Grundmodell für Raststätten dienen.
Die Autobahnraststätte ist erhalten und steht aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen unter Denkmalschutz.

Objektinformationen

Sparte: Transport und Kommunikation

Funktion: Straßenverkehr / Autobahnraststätte

Nutzungszeit: 1938 -

Zustand: gut

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: An der Schoberschneise 1, Reinhardshain

Lage: auf der nördlichen Seite der Bundesautobahn 5 (Richtung Frankfurt)

Zufahrt: über die A 5

Zugänglichkeit: Die Raststätte ist öffentlich zugänglich.


Bilder


Abbildungen: (1-5) Otto Volk, März 2017

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Landkreis Gießen. Band 2 (Buseck, Fernwald, Grünberg, Langgöns, Linden, Pohlheim, Rabenau),  bearbeitet von Karlheinz Lang, 2010, S. 238 f.
  • Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen, Neuauflage, bearbeitet von Folkhard Cremer. Band 1: Regierungsbezirke Gießen und Kassel, 2008, S. 763f.

Web-Informationen:

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Otto Volk