Lardenbach, Grube Maximus

In der Grube Maximus bei Lardenbach wurde Eisenstein gewonnen. Das Grubenfeld gilt als das ergiebigste des gesamten Vogelsberger Basalteisensteingebiets.
Erste Aufschlussarbeiten wurden 1906 bis 1910 durch die Gewerkschaft Luse und Ilsdorf durchgeführt. Vornehmlich im Tagebau gewonnen, konnte ab 1911 das Erz per Drahtseilbahn zur Erzwäsche in Groß-Eichen transportiert werden. Die Grube Maximus wurde in den 1920er und Beginn der 1930er Jahre aus diversen Gründen mehrfach geschlossen und wiedereröffnet. 1942 wurde der Betrieb im Grubenfeld Maximus jedoch endgültig eingestellt.

Objektinformationen

 Sparte: Bergbau

 Funktion: Eisensteinbergbau

 Nutzungszeit: 1906-1942

 Zustand: unbekannt

 Denkmalschutz: nein


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: keine

Lage: In der Feldmark zwischen Lardenbach und Stockhausen

Zufahrt: Zufahrt bis Lardenbach oder bei der Einmündung eines Feldwegs an der B 276 bei Stockhausen, dann Fußweg.

Zugänglichkeit: Der Feldweg ist frei begehbar.



Abbildungen:

Literatur: Eisenerzbergbau in Hessen, S. 358 und S. 362

Web-Informationen: 

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Otto Volk