Grünberg, Wasserkunst und Pumpwerk

Als Sachgesamtheit sGrünberg wurde ab 1419 mit Hilfe der Wasserkunst, eine Kombination aus Wasserrädern und Übertragungsgestängen, mit Quellwasser aus dem Brunnental versorgt. Geplant hatte diese Anlage Heinrich von Hatzfeld. Modernisiert wurde die Anlage 1854, indem ein gusseisernes, ober- und mittelschlächtiges Wasserrad, ein neues Pumpwerk und neue Steigleitungen durch die Firma J.W. Buderus Söhne, Friedrichshütte bei Laubach, installiert wurde. Täglich wurden in die Stadt ungefähr 80 m³ Wasser gepumpt. Das Wasserrad ist erhalten. Im Zuge der Elektrifizierung der Stadt wurde auch das Pumpwerk 1923 modernisiert. Insgesamt bestand die Anlage aus drei oberirdischen Gebäuden und einem Erdbehälter. Das Pumpwerk wurde aus Bruchstein errichtet und zeichnet sich durch eine schlichte Formgebung aus.tehen die Gebäude und die offen, zum Teil gefassten Gräben, die Teiche und das ab 1901 angelegte Wegenetz unter Denkmalschutz, da die Anlage ein orts- und technikgeschichtlich bedeutsames Ensemble darstellt.

Objektinformationen

Sparte: Wasserversorgung und -entsorgung

Funktion: Wasserversorgung der Stadt Grünberg

Nutzungszeit: (1419) 1854 -

Zustand: gut ?

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Brunnental 1, Grünberg

Lage: östlich des Stadtzentrums von Grünberg

Zufahrt: Fußweg von den Straßen Neupforte oder Alsfelder Straße

Zugänglichkeit: von außen zugänglich


Bilder


Abbildungen: (1-2) Kulturdenkmäler in Hessen

Literatur:

Web-Informationen: 

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Otto Volk