Grünberg - Übersicht

Grünberg, Wasserkunst und Pumpwerk

 

Die 1419 entstandene Wasserkunst zur Versorgung der Stadt Grünberg mit Quellwasser aus dem Brunnental, wurde 1854 durch die Installation einES gusseiserneN, ober- und mittelschlächtiges WasserradS, eines neuen Pumpwerks und neue Steigleitungen durch die Firma J.W. Buderus Söhne, Friedrichshütte bei Laubach. Im Zuge der Elektrifizierung der Stadt wurde auch das Pumpwerk 1923 erneut modernisiert.  > Details


Lardenbach, Grube Maximus

 

In der Grube des Tagesbaus Maximus bei Lardenbach wurde 1906/11-1942 Eisenstein abgebaut. die Grube gehört zum Basalteisensteingebiet am Westhang des Vogelsbergs. Gebäude oder Anlagen sind nicht erhalten. > Details


Queckborn, Wasserwerk

 

Das Wasserwerk in Queckborn wurde 1894 zur Versorgung der wachsenden Gießener Bevölkerung der Stadt Gießen mit Trinkwasser errichtet. Es umfasst einen eingeschossigen Ziegelbau sowie einen später errichteten Anbau. Mit zwei Dampfkesseln, einem Pumpenpaar und einem Brunnen konnten 3000m³ Wasser täglich gefördert werden konnten. Seitdem wurde das Wasserwerk um mehrere Brunnen erweitert und modernisiert. > Details


Reinhardshain, Autobahnraststätte

 

Die Autobahnraststätte Reinhardshain wurde 1938 im Zuge des Autobahnbaus des nationalsozialistichen Deutschland an der A5 mit Fahrtrichtung Frankfurt errichtet. Sie wurde von dem Architekten Peter Bonatz in einer traditionalistischen Bauweise gestaltet und sollte als Grundmodell für Raststätten an deutschen Autobahnen dienen. > Details


Reinhardshain, Wasserturm

 

Der Wasserturm in Reinhardshain wurde 1908 auf dem Dienberg durch eine Wassergenossenschaft aus sechs umliegenden Gemeinden erbaut. Er zeigt Einflüsse des Jugendstils und erinnert mit dem gemauerten Sockel, schießschartenartigen Fenstern und dem Umgang an einen mittelalterlichen Wehrbau.  > Details


Weickartshain, Eisensteinwäsche

 

In der 1908 in Betrieb genommenen Eisensteinwäsche Weickartshain wurden Erze aus den umliegenden Gruben aufbereitet und für die Verhüttung vorbereitet. Auftraggeberin war die Gewerkschaft Louise. Vor dem Ersten Weltkrieg war sie mit einer Leistung von 150 t täglich die größte Erzwäsche im Vogelsberger Basaltsteinrevier. Wegen Erschöpfung der Gruben wurde sie 1943/44 stillgelegt.   > Details


Weickartshain, Grube Deutschland

 

Ab 1928 wurde in der Grube Deutschland Basalteisenstein abgebaut. Der Tagebau wurde von der Gewerkschaft Louise erschlossen und bis 1940 betrieben. Per Seilbahn wurde das Erz zur Eisensteinwäsche Weickartshain befördert. > Details



Abbildungen: (1) Denkmaltopographie; (2, 6) Eisenerzbergbau in Hessen; (3, -5, 7) Otto Volk