Gießen, Wasserturm des Oberen Hardthofs

Der Wasserturm des Oberen Hardthofs gehört zu dem heute noch erhaltenen Gutshof, der in den 1820er und 1830er Jahren erbaut wurde und am höchsten Punkt der Hardthöhe liegt. Ursprünglich mit Wohnhaus und Scheune erbaut, zeugt der Situationsplan von 1888 davon, dass bald mehrere Nebengebäude errichtet wurden. Ein Situationsplan von 1906 belegt den dann schon existierenden Wasserturm, der nach der Jahrhundertwende, aber vor 1906 erbaut wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb der Brauereibesitzer Georg Bichler das Gelände, bevor es zusammen mit dem Unteren Hardthof ab den 1920er Jahren als Versuchsgut von der Universität Gießen genutzt wurde.
Der Wasserturm ist durch seine Bauweise im Jugendstil ein Beispiel für das Bestreben zum Beginn des 20. Jahrhunderts, technische Bauwerke möglichst künstlerisch zu gestalten. Im Sinne einer Sachgesamtheit stehen der Turm und der Obere Hardthof einschließlich der Nebengebäude und der Zufahrt unter Denkmalschutz.

Onjektinformationen

Sparte: Versorgung / Wasserversorgung

Funktion: Wasserturm

Nutzungszeit: 1900/06 -

Zustand: gut

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Oberer Hardthof 25, Gießen

Lage: nordwestlich der Innenstadt von Gießen

Zufahrt:

Zugänglichkeit:


Bilder


Abbildungen: (1-2) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Universitätsstadt Gießen,  bearbeitet von Karlheinz Lang, 1993.

Web-Informationen: 
Bearbeiter/in: Anna Vatteroth