Gießen, Klinkels Mühle

Die Ursprünge von Klinkels Mühle können auf die 30er Jahre des 16. Jahrhunderts zurückgeführt werden. Die Obermühle bestand ursprünglich aus zwei Teilen und war eine von drei Stadtmühlen. Ab den 1870er Jahren betrieb Ferdinand Burk die Mühle und erbaute das heute noch vorhandene Gebäude. Ursprünglich mit vier Geschossen und gleichmäßig gereihten Rundbogenfenstern geplant und später um zwei Geschosse erweitert, ist das Gebäude auch von weitem sichtbar und prägt die Stadtsilhouette. Daher steht es aus städtebaulichen und wirtschaftsgeschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz.

Objektinformationen

Sparte: Verarbeitende Industrie / Mühlenindustrie

Funktion: Industriemühle

Nutzungszeit:

Zustand: zu Wohnzwecken umgebaut und verändert

Denkmalschutz: unklar


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Zu den Mühlen 19, Gießen

Lage: auf dem linken Lahnufer westlich des Stadtzentrums

Zufahrt: von der Nordanlage / Rodheimer Straße in die Bootshausstraße

Zugänglichkeit: Privatbesitz, von der Straße und von einem Parkplatz aus sichtbar


Bilder


Abbildungen: (1) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Universitätsstadt Gießen,  bearbeitet von Karlheinz Lang, 1993

Web-Informationen:

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Otto Volk