Gießen, Dampfwäscherei Edelweiß

Die Dampfwäscherei Edelweiß wurde 1898 von dem Wäschereibesitzer Hermann Treppinger erbaut. Architekt des Gebäudes war M. Abermann. Das Wäschereigebäude ist dreigeschossig: im Untergeschoss wurde die Wäsche angenommen und im Obergeschoss befand sich Wohnraum. 1912 wurde die Wäscherei durch einen eingeschossigen Anbau erweitert. Das Hauptgebäude zeichnet sich durch einen spät-gründerzeitlichen Stil aus. Der Anbau, in dem das Büro und die Plätterei der Wäscherei untergebracht waren, ist dagegen von Einflüssen des Jugendstils geprägt. „Dekorative Wirkung haben die reliefierten, hellen Schmuckplatten mit ihren übereinandergestellten äolischen Volutenmotiven.“ (Denkmaltopographie)
Das Gebäudeensemble wurde kaum verändert und ist Kulturdenkmal aus kulturgeschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

Objektinformationen

Sparte: Dienstleistungen

Funktion: Dampfwäscherei

Nutzungszeit: 1898 -

Zustand: fast unverändert

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Schützenstraße 12, Gießen

Lage: auf dem rechten Lahnufer nahe Rodheimer Straße

Zufahrt:

Zugänglichkeit: von der Straße aus


Bilder


Abbildungen: (1) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Universitätsstadt Gießen,  bearbeitet von Karlheinz Lang, 1993, S. 462.

Web-Informationen:

Bearbeiter/in: Anna Vatteroth / Vanessa Staufenberg