Eibach, Grube Ölsberg

Die Grube Ölsberg bei Eibach liegt in einem schmalen Seitental rechts der Schelde. Erhalten ist das Schlafhaus, ein Fachwerkbau auf einem Natursteinsockel, das vermutlich im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts gebaut wurde und zur Unterbringung auswärtiger Bergleute diente.
Die Grube Ölsberg wird bereits im Jahre 1765 als herrschaftliche Eisensteingrube erwähnt.
1835 wird die Grube auf Eisen neu anerkannt und aus den ehemaligen Grubenfeldern „Viehtrieb“ und „Ölsberg“ konsolidiert. Im Jahre 1873 erweitert man das Grubenfeld durch den „Neuen Ölsberg“ in nördlicher Richtung. Schon im Jahre 1883 vereinigt man die Grube Ölsberg dann offiziell mit der fiskalischen Grube Beilstein. Die Grube Ölsberg wurde 1929 wegen zu geringer Eisensteinvorräte und qualitativ zu schlechter Erze stillgelegt.
Die Grube Ölsberg war schon verhältnismäßig früh mit der Grube Beilstein durch den Wilhelm-Stollen durchschlägig und verbunden, der von Südosten her in Richtung auf den Ölsberger Schacht zuführte. Man hatte die anstehenden Erze zunächst im Tagebau abgebaut bzw. im Tiefbau durch den 45 m Teufe einbringenden Ölsberger Stollen. Der Wilhelm-Stollen brachte gegenüber dem Ölsberger Stollen weitere 43 m Teufe ein. Als Förderziffer kennt man für das Jahr 1868 eine Menge von 2.323 t bei einer Belegschaft von 12 Mann.

Objektinformationen

Sparte: Bergbau

Funktion: Roteisensteingrube

Nutzungszeit: 1765 - 1929

Zustand: Schlafhaus erhalten

Denkmalschutz: nein

 


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Grube Ölsberg 2, Dillenburg-Eibach

Lage: in einem Seitental des Scheldetals oberhalb von Oberscheld

Zufahrt:

Zugänglichkeit:


Bilder


Abbildungen: (1-2) Otto Volk

Literatur:

Web-Informationen:

Bearbeiter/in: Erhard Reitz