Eibach, Annastollen

Der Annastollen (275 m ü. NN), der 1897 im unteren Eibach-Tal begonnen und erst 1916 fertiggestellt wurde, endet am alten Zentralschacht Königszug. Er verband die im SW liegenden kleinen Gruben Rinzenberg, Zephyr, Aschengarten und Ölsberg für die Aufbereitung und den Versand ihres Eisensteins mit der Grube Königszug und war mit 4 km Länge einer der längsten Stollen im Dillgebiet.

Erhalten ist das Stollenmundloch in der Nähe der Neuen Mühle. Gegenüber der Förderzeit wurde es durch die Umwidmung zur Wassergewinnungsanlage, die die nahe Kneippanlage und die Neue Mühle versorgt, verändert.

Objektinformationen

Sparte: Bergbau

Funktion: Roteisensteinabbau

Nutzungszeit: 1897 -

Zustand: verändert

Denkmalschutz: nein


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: keine

Lage: an der K 52 zwischen Eibach und Oberscheld nahe der Neuen Mühle

Zufahrt: auf der K 52

Zugänglichkeit: Der Platz vor dem Mundloch ist frei zugänglich.


Bilder


Abbildungen: (1-2) Otto Volk

Literatur:

Web-Informationen:
Bearbeiter/in: Erhard Reitz / Otto Volk