Biedenkopf - Übersicht

Biedenkopf, Brauerei Balbach

 

Die Brauerei wurde 1872 von Carl Friedrich Balbach in der Hainstraße gegründet und 1892 von seinem Sohn in ein markantes Betriebsgebäude in der Kottenbachstraße verlegt, in dem, zeitweilig unter dem Namen "Walfischbräu L. Balbach", bis 1994 Bier gebraut wurde. Heute dient das umgebaute Haus zu Wohnzwecken.  > Details

ehem. Brauerei Balbach
ehem. Brauerei Balbach

Biedenkopf, Städtisches Elektrizitätswerk

 

Im Städtischen Elektrizitätswerk in der Bachgrundstraße wurde seit 1904 mit einer Dampfmaschine Strom erzeugt, mit dem man Biedenköpfer Haushalte und Gewerbebetriebe versorgte. Später übernahm man Strom vom Hochofen in Oberscheld oder vom Edersee und verteilte ihn von hier aus an eine wachsende Kundschaft. Das Gebäude in der Nähe des Marktplatzes ist verändert erhalten.

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Städtisches Elektrizitätswerk
Städtisches Elektrizitätswerk

Biedenkopf, Erlenmühle

 

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Erlenmühle
Erlenmühle

Biedenkopf, Hinterlandmuseum

 

Das Hinterlandmuseum im Schloss Biedenkopf wurde 1908 als kulturgeschichtliches Museum für den ehemaligen Kreis Biedenkopf, das sog. Hessische Hinterland, eröffnet. Der Schwerpunkt der rasch anwachsenden Sammlungen, die heute rund 30.000 Objekte umfassen, liegt vor allem bei Trachten, Möbelstücken und Alltagsgegenständen aus dem Hinterland. Seit der Neugestaltung 1993 bilden auch Verkehrs-, Industrie- und Handwerksgeschichte Schwerpunkte der Dauerausstellung.

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Hinterlandmuseum
Hinterlandmuseum

Biedenkopf, Ludwigshütte

 

Die Ludwigshütte in Biedenkopf war eine der bedeutendsten Eisenhütten im Lahn-Dill-Region. Seit dem 16. Jahrhundert erzeugten hier Holzkohlehochöfen Roheisen, das  auf den Eisenhämmern verarbeitet wurde. Nach 1883 wurde die Verhüttung eingestellt und nur noch Gießereiprodukte erzeugt, und die Ofenproduktion ausgeweitet. Seit 1935 (im Besitz der Buderus AG) wurden Öfen und Kundengusserzeugnisse, nach 1945 auch Flugzeugküchen hergestellt, bis das Werk als Folge des Strukturwandels um 1960 weitgehend schloss. Die Gebäude wurden 2001 größtenteils abgebrochen. Auf dem Gewerbegebiet produziert heute die Buderus AG / Bosch, Gussprodukte für die Automobilindustrie. > Details

Ludwigshütte
Ludwigshütte

Biedenkopf, Seifenfabrik J. K. Werner

 

In der 1836 gegründeten Seifenfabrik von J. K. Werner wurde zunächst Kernseife für den regionalen Bedarf hergestellt. 1920 kam die Fabrik an die Familie Wezel, die 1926 das neue Verwal-tungsgebäude errichte ließ. Nach den Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die Firma an der Entwicklung und Fertigung von selbsttätigen Waschmitteln auf Polyphosphatbasis und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern für Styropor. Wegen des erhöhten Platzbedarfs verlagerte die Firma Wezel + Co. ihren Produktions-bereich in das Biedenkopfer Industriegelände .              > Details

 

Seifenfabrik J.K. Werner
Seifenfabrik J.K. Werner

Biedenkopf, Spinnerei Weigel

 

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Spinnerei Weigel
Spinnerei Weigel

Breidenstein, Breidensteiner Hammer

 

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Breidensteiner Hammer
Breidensteiner Hammer

Dexbach, Eisensteingrube Hassenroth

 

In der Grube Hassenroth wurde seit der Mitte des 19. Jahrhun-derts in mehreren Abbauphasen Eisenstein gefördert. Zur Grube gehörte sowohl ein Stollenbau westlich von Dexbach wie ein Tagebau auf Biedenköpfer Gebiet. 1948 lief die von den Nationalsozialisten noch einmal aufgenommene Förderung aus. Der Tagebau, das Stollenmundloch und ein Trafohaus sind erhalten.

Tagebau Hassenroth
Tagebau Hassenroth

Dexbach, Kupfer- und Silbergrube Ludwig

 

Im Bereich der späteren Grube wurde schon im 17. und 18. Jh. nach Kupfererz geschürft, aber erst neue Verarbeitungsmethoden erlaubten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zumindest zeitweise einen mäßig ertragreichen Abbau. 1880 konnte der letzte Steiger die Grube übernehmen und betrieb sie einige Jahre. Nach letzten Schürfversuchen endete die Grube nach dem Ersten Weltkrieg. Obertägige Reste sind kaum noch sichtbar. 

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Bergleute der Grube Ludwig, um 1875
Bergleute der Grube Ludwig, um 1875

Engelbach, Kupfergrube Elisabeth

 

Bei der Grube am westlichen Ortsrand von Engelbach wurde schon in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Kupfererz abgebaut. Nach mehreren kürzeren Abbauphasen war man erst gegen Ende des Jahrhunderts erfolgreicher, als man die Probleme der Wasserhaltung gelöst hatte. Nach einer kurzen Förderperiode um 1820 versuchte man zuletzt nach 1873/83 erfolglos eine Wiederinbetriebnahme. Erhalten sind eine Schachthalde sowie der verschlossene Stolleneingang am Ortsrand. > Details

Ort des Stolleneingangs im Ort
Ort des Stolleneingangs im Ort


Abbildungen: (1, 3-4, 7-8) Otto Volk; (2)  ; (5)   ; (6)


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