Heckholzhausen, Karl-Heinz-Stollen

In dem um 1910 errichteten Karl-Heinz-Stollen der Grube Gilsenhag am nordwestlichen Ortsrand von Heckholzhausen wurde vorwiegend Manganerz abgebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde hier vor allem für Reparationsleistungen gefördert. Erhalten ist der Stolleneingang am Lahrer Weg, der unter Denkmalschutz steht. Der Stolleneingang ist leicht beschädigt, die umliegenden Baulichkeiten verändert. Am Giebel des Grubengebäudes deutet das Bergbausymbol (Schlägel und Eisen) auf die frühere Funktion hin.

Objektinformationen

Sparte: Bergbau

Funktion: Mangan- und Eisenerzgrube

Nutzungszeit: um 1910 -

Zustand: mäßig

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse:

Lahrer Weg 8, Beselich Heckholzhausen

Lage: am nordwestlichen Ausgangs des Orts in Richtung Lahr

Zufahrt: auf dem Lahrer Weg

Zugänglichkeit: Stolleneingang und Betriebs-gebäude des Stollens sind nur von außen zu besichtigen.


Bilder


Abbildungen: (1-4) Otto Volk

Literatur:

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland : Kulturdenkmäler in Hessen : Landkreis Limburg-Weilburg. - Band 1 (Bad Camberg bis Löhnberg); Band 2 (Mengerskirchen bis Weinbach), bearbeitet von Falko Lehmann, 1994, S. 132 mit Abb.

Web-Informationen: 

Bearbeiter/in: Otto Volk