Die Kanonenbahn (Lollar - Wetzlar)

Als Kanonenbahn (in Unterscheidung einer Strecke bei Göttingen auch "Kanonenbahn II") wird eine ursprünglich aus militärstrategischen Gründen errichtete Bahnstrecke bezeichnet, die bei Lollar von der Main-Weser-Bahn nach Westen abzweigte, um den Eisenbahnknotenpunkt Gießen zu umfahren und beim Bahnhof in Wetzlar die Lahntalbahn Richtung Rhein zu erreichen.


Zu den Objekten der Route der Industriekultur Mittelhessen gehören von den Bauten an der Kanonenbahn:

 



Eisenbahnbrücke Lollar


Bahnhof Kinzenbach


Bahnhof Wetzlar


Literatur:

  • Eckert, Dieter: An der "Kanonenbahn" gelegen : vor 100 Jahren wurde der Haltepunkt Krofdorf-Gleiberg in Betrieb genommen. In: Hessische Heimat. - 1998, H. 4, S. 15.
  • Eckert, Dieter: Pendler und Schüler fuhren auf der "Kanonenbahn" : am 1. Juni 1897 wurde auf d. Streckenabschnitt Lollar-Wetzlar d. Haltestelle Wißmar eröffnet. - In: Heimat im Bild. - 1997, H. 13, S. o. Seitenz.
  • Winter, Emil: Die Bahnstrecke Lollar - Wetzlar oder "Die Kanonenbahn" 1878 bis 1990 : wann und warum sie erbaut wurde. Heuchelheim : Winter, Mittelhessische Bücherei, 1995.
  • Giersbach, Werner: Die "Kanonenbahn" Lollar-Wetzlar. In: Heimatjahrbuch für den Lahn-Dill-Kreis. - Bd. 2.1992, S. 131-135.
  • Eckert, Dieter: Der Personenverkehr war zu keiner Zeit sehr umfangreich : letzter Abschied von d. "Kanonenbahn" Lollar-Abendstern. In: Heimat im Bild. - 1989, H. 20, ohne Seitenzaehlung, Ill.
  • Eckert, Dieter: Aus den kriegerischen Planungen wurde im Endeffekt friedlicher Fortschritt : neue Untersuchungen zur Geschichte d. einstigen Kanonenbahn zwischen Wetzlar und Lollar. In: Heimat im Bild. - 1983, H. 27-30, ohne Seitenzählung
  • Eckert, Dieter: Die "Kanonenbahn", ihre Entstehung und ihr Ende : Erinnerungen an den Reisezugverkehr auf der Strecke Wetzlar – Lollar. In: Heimat im Bild. - 1981, H. 12 u. 13, S. o. 13.

 


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