Alois Holtmeyer

Biographisches

 

geboren am 22. Juni 1872 in Osnabrück als Sohn eines Beamten. Studium der Kunstgeschiche in Jena, Münster, Bonn und Berlin, Studium der Architektur an der TH Berlin, Promotion zum Dr. phil. und Dr.-Ing.

Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit u.a. als Landbauinspektor bei der Hochbauverwaltung der Reichsbahn in Kassel tätig. Dabei Planung mehrerer Bahnhofsbauten in Hessen.

Seit 1907 in der Kunstdenkmälerinventarisation im Regierungsbezirk Kassel beschäftigt, seit 1915 Bezirkskonservator in Kassel. Ab 1928 erzbischöflicher Diözesanbaumeister und -konservator in Köln. Gestorben im Februar 1931 in Köln.


Architekturgeschichtliche Einordnung

 

Alois Holtmeyer war in seiner Tätigkeit ein Vertreter des traditionalistischen Heimatstils und Gegner historistischer bzw. späthistoristischer Architektur. In seinen Werken suchte er einen bewussten Bezug auf Formen ländlichen Bauens.

Werke in Mittelhessen

Weitere Werke

  • Gemünden (Wohra), Bahnhof
  • Korbach, Bahnhof
  • Treysa, Bahnhof

Literatur:

Böker, Hans J.: Alois Holtmeyer (1872-1931). Architekt und Denkmalpfleger. In: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 89.1982/83, S. 213-217.

Web-Informationen:

Wikipedia-Artikel Alois Holtmeyer

Abbildung:

Böker, Alois Holtmeyer S. 215