Heinrich Velde

Biographisches

 

Geboren am 29.5.1827 in Diez an der Lahn. Studium der Baukunst (Architektur) an der Akademie der Bildenden Künste in München. Danach Tätigkeit als Königlicher Eisenbahn- und Betriebsinspektor. Fertigung von Entwürfen für zahlreiche Bahnhöfe, Tunnelportale und andere Bahnbauten, v.a. an der Lahntalstrecke und der Rheintalstrecke. Entwicklung von Typenbauten für den Eisenbahnausbau. Daneben aber auch Pläne für weitere Bauten (Kirche, Feldberghaus).

Gestorben am 16. April 1905.


Architekturgeschichtliche Einordnung

 

Heinrich Veldes Entwürfe für die Bahnbauten sind von spätklassizistischem Stil geprägt.

Werke in Mittelhessen

  • Weilburg, Bahnhof (1862)
  • Weilburg, Bahnhof Guntersau
  • Gräveneck, (älterer) Bahnhof
  • Stockhausen (Leun), Bahnhof
  • Leun, Lahnbahnhof (1863)
  • Aumenau, Bahnwärterhaus (1862)
  • Kirschhofen, Bahnwärterhaus (1862)
  • Villmar, Bahnwärterhaus (1862)
  • Villmar, Schrankenwärterhaus (1860/62)
  • Ennerich, Ennerich Tunnel (1862)
  • Villmar, Tunnel
  • Kirschhofen, Michelsberger Tunnel
  • Kirschhofen, Schmidskopf-Tunnel
  • Weilburg, Weilburger Tunnel
  • Löhnberg, Bahnhof (1862)
  • Elz, Bahnhof (1870)

Weitere Werke

  • Wiesbaden-Biebrich, Bahnhof
  • Höchst, (zweiter) Bahnhof
  • Diez, Bahnhof
  • Bad Ems, Bahnhof
  • Rüdesheim, Bahnhof
  • Feldberg, Feldberghaus
  • Oberreifenberg, Pfarrkirche St. Georg

Literatur:

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Web-Informationen:

Wikipedia-Artikel Heinrich Velde

Abbildung:

Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heinrich-velde.jpg?uselang=de), Gemeinfrei.